Dagmar Zeis

Hilferuf

Dieser Hilferruf kam heute, vielleicht kann ja jemand helfen, BITTE TEILEN !!!
Alle Anfragen an: dagmarzeis@web.de

Hier der Orginaltext:

Hallo Dagmar,
ich habe eine Bitte an Dich. Kannst Du vielleicht auf Deiner Internet Seite einen Vermittlungsaufruf bzw. Pflegestellenaufruf starten? Ich versuche seit gestern einen Fundhund unterzubringen, aber die Chancen sehen wohl sehr schlecht aus.

Der ca. 10 jährige männlich unkastrierte Schäferhund wurde am 18.03. von einem Spaziergänger im Wald nahe bei einer Jagdhütte liegend aufgefunden. Der Bürgermeister verständigte dann das Ordnungsamt und diese schickten mich als Tierarzt zum Einschläfern an Ort und Stelle, da der Hund angeblich in den letzten Zügen läge.

Es zeigte sich, daß der Hund in einer sehr schlechten körperlichen Verfassung war, d.h. er hatte eine über Jahre andauernde generalisierte Hauterkrankung und war bis auf die Knochen abgemagert. Parasiten und eine eitrige Ohrentzündung kamen noch erschwerend hinzu. Da der Hund wahrscheinlich nicht in der Lage war, weitere Strecken zu Fuß zurückzulegen, liegt die Vermutung nahe, dass der Hund nach jahrelangen treuen Diensten von seinem Besitzer im Wald entsorgt wurde.

Einschläfern kam aufgrund mangelnder Indikation nicht in Betracht, vor allem da der Hund in den ersten paar Minuten dass komplette angebotene Futter mit Heißhunger verschlang.

Der Hund wird nun medizinisch versorgt und ist momentan in der Obhut eines Ordnungsamt-Angestellten, welcher ihn in seiner Holzhütte/Holzgrillhaus untergebracht hat. Dauerhaft ist dieser Zustand aber weder im Sinne des Tieres, noch im Sinne des Amtes.

Der zur Rechenschaft zu ziehende Besitzer wird wohl schwerlich zu ermitteln sein.

Falls der Hund nicht innerhalb einer Frist von max. 30 Tagen in private Hände vermittelt werden kann (ob Pflegestelle oder Gandenbrotplatz) wird er in das nächstgelegene Tierheim gebracht werden. Dort sind die Vermittlungschancen gleich null.

Es ist zu vermuten, dass nach entsprechend langer Rekonvaleszenz Zeit die Hauterkrankung in den Griff zu bekommen ist, d.h. dass auch die Haare zum größten Teil wieder nachwachsen werden.